Statt Instagram zu verwenden, bevorzuge ich es, Bilder auf meinem Blog zu veröffentlichen. Jeder kann sie dort ansehen, ohne ein Konto zu erstellen, und Besucher erhalten keine Werbung oder werden verfolgt.
Eine weitere Wanderung haben wir an einem Tag im Geoparc Bletterbach gemacht. Es war die einzige Wanderung, bei der wir nur fürs Wandern Eintritt zahlen mussten, aber immerhin gab es dafür auch Leihhelme, um vor Steinschlag zu schützen. Und ich gehe auch mal davon aus, dass sich das Team vor Ort um die Instandhaltung der Wege kümmert.
An einem anderen Tag mit viel Sonne und Hitze hatten wir keine Lust auf Wandern und sind stattdessen nach Meran gefahren. Wir haben im Parkhaus unter der Therme geparkt und sind etwas durch die Stadt geschlendert, haben ein Eis gegessen, noch kurz eine neue Wanderhose gekauft, und sind schließlich zu den Gärten von Schloss Trauttmansdorff gefahren.
An einem weiteren Tag sind wir den Pyramidenweg in Steinegg gewandert. In Steinegg lag auch unser Hotel, also mussten wir nicht erst mit dem Auto anreisen. Auf knapp 6 Kilometern geht es auf einer Runde in der Nähe von Steinegg zuerst zu den Erdpyramiden, bevor es sich dann durch Täler und über Hügel durch die Landschaft schlängelt. 6 Kilometer klingen erst einmal nicht so viel, waren aber im Sommer, mit den ganzen Höhenmetern und bei ca. 30 Grad und Sonne doch recht schweißtreibend.
Ich dachte mir, statt jetzt einen ellenlangen Post zu schreiben, der all die Aktivitäten, die wir so in den Flitterwochen in Südtirol unternommen haben, auflistet, teile ich das lieber auf. In jedem Post berichte ich über jeweils einen Ort oder eine Aktivität. Starten möchte ich dabei mit der König-Laurin-Tour.
Jeder schreibt über Klimaanlagen und die Hitze, also will ich auch mal kurz meine Gedanken dazu teilen. Wer weiß, ob man schon in wenigen Jahren über die 40 Grad und den Aufruhr deswegen nur noch müde lächeln kann.
Ich habe gestern meine wahrscheinlich längste Fahrradtour an einem Tag gemacht, seitdem ich 2017 (fitter war und) mal zu meiner Großmutter gefahren bin. Ursprünglich hatte ich gestern vor, zu wandern. Denn bei Wind macht Radfahren meist nicht so viel Bock. Bis mir dann in den Sinn kam, dass ich ja vielleicht doch den Wind für mich nutzen könnte und einfach in Windrichtung fahre, also mit Rückenwind, und auf dem Rückweg den ÖPNV nehme.
Seit dem Wochenende, als ich zufällig auf Max Raabe und das Lied “Fahrrad fahr’n” gestoßen bin, habe ich einen Ohrwurm davon. Wie passend, dass ich heute selber eine Runde Fahrrad gefahr’n bin und mich dabei gewundert habe, dass sogar schon der Raps blüht.
Kaum sind wir aus Kassel weggezogen, tut sich was beim Thema Fahrradstraße im Philosophenweg. Es gibt heute nicht nur Fahrradständer, sondern auch eine Fahrradzone auf dem Philosophenweg, wo wir früher lebten. Jedenfalls vorübergehend.
Und schon wieder ist ein Monat vorbei, dieses Mal der August. Zeit also, einen Blick zurückzuwerfen. Wirklich Spektakuläres ist nicht passiert, aber dann halt hier ein bisschen Unspektakuläres…