Schaumparty in der Spülmaschine
Nachdem letztes Jahr schon die Küchenarmatur durchgerostet war, der Hahn in einem Moment einfach abgebrochen ist und ich dann zwei Tage voller Schweiß und Kriechen eine neue Armatur installieren durfte, gab es diese Woche die nächste Baustelle in der Küche.
Meistens nutzen wir einfach das Öko-Programm von der Spülmaschine. Dreckiges Geschirr rein, Tab dazu, Spüler an. Nun hatte ich aber gehört, dass es sinnvoll sei, das Gerät, das fast täglich zuverlässig unser Geschirr sauber macht, auch mal selbst zu säubern. Also hab ich so eine Kartusche Spülmaschinenreiniger, die noch im Schrank (von vor einigen Jahren) lag, genommen, in den leeren Spüler gepackt und das heiße Topfreinigungsprogramm gestartet.
Nach dem Reinigungsvorgang war der Spüler recht sauber, zeigte aber auch den Fehler E15 an. Natürlich habe ich direkt recherchiert und erst einmal Angst bekommen, die Maschine sei jetzt kaputt und ich müsste jemanden für viel Geld bestellen, sie zu reparieren oder auszutauschen.
Jetzt, ein paar Tage später, ist alles wieder in Ordnung. Was war das Problem? Es war vermutlich einfach zu viel des Guten. Vielleicht hätte ich nur mal das Topfprogramm ohne diesen extra Reiniger laufen lassen. Vermutlich hat der Reiniger dazu geführt, dass es so sehr geschäumt hat, dass das Wasserfiltersystem (heißt das so?) übergelaufen ist und eine Pfütze in der Bodenwanne war und einen Sensor aktiviert hat.
Naja, immerhin weiß ich jetzt, wie man die (in die Küchenschränke eingebaute) Spülmaschine aufschraubt, um die Bodenwanne zu trocknen. Die Gelegenheit habe ich auch gleich genutzt, generell mal alle Teile in der Maschine zu reinigen, da sammelt sich ja im Laufe der Jahre doch einiges an.
Hoffen, dass die Maschine noch viele weitere Jahre fehlerfrei funktioniert! Um die Wahrscheinlichkeit dafür zu erhöhen, denke ich nun auch daran, sie öfter mal sauberzumachen und heiß durchlaufen zu lassen.
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