Jan-Lukas Else

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“Ein Lebensmittel ist nicht automatisch ungesund, nur weil es hochverarbeitet ist”

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Im SPIEGEL gibt es ein sehr interessantes und aufschlussreiches Interview (hier im Archiv ohne Paywall) mit einem Ernährungswissenschaftler und einem Lebensmittelchemiker. Es geht darum, wie gesund oder ungesund pflanzliche Ersatzprodukte sind. Denn immer wieder hört man ja, hochverarbeitete Lebensmittel seien ungesund, von zu viel Soja würden Männern Brüste wachsen und generell seien die Veggie-Produkte und eine vegane Ernährung unnatürlich. Dass verarbeitetes Fleisch (Salami etwa) von der WHO als »krebserregend« eingestuft wird, haben dagegen viele nicht auf dem Schirm.

Ich selber esse eigentlich kaum noch Fleisch (habe ich ehrlicherweise aber auch nie in großen Mengen gegessen). Vielleicht einmal im Jahr, wenn es keine Alternative gibt oder um nicht unhöflich zu sein. Aber auch meinen Konsum an Milchprodukten wie Käse oder Milch habe ich massiv reduziert und setze hauptsächlich auf Ersatzprodukte, die in den vergangenen Jahren sowohl was Geschmack als auch Verfügbarkeit angeht, deutlich besser geworden sind. Wenn es doch mal echten Käse oder Eier in einem Rezept braucht, setze ich auf Bio-Qualität (aber auch bei den meisten Ersatzprodukten). Die eine B12-Tablette, die ich pro Woche nehme, ist für mich kein Problem.

Mein vorwiegender Grund, meinen Konsum tierischer Produkte zu reduzieren, ist aber weniger die Gesundheit, sondern mehr das ersparte Tierleid und die reduzierten Auswirkungen auf die Umwelt.

https://www.spiegel.de/gesundheit/vegane-ersatzprodukte-ein-lebensmittel-ist-nicht-automatisch-ungesund-nur-weil-es-verarbeitet-ist-a-31b1f52c-b322-4291-b3a5-c900cb20d565

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