Mein August ‘26 im Rückblick
Es ist wieder ein Monat rum und mein Monatsrückblick ist dieses Mal etwas verspätet. Wieso? Dazu kommen wir gleich. Erst einmal ist Zeit, einen Blick auf den August zurückzuwerfen.
Anfang des Monats haben wir noch unseren letzten Tag in Südtirol genossen und haben uns dann auf den langen Weg zurückgemacht. 1,5 Stunden standen wir dabei in einer Vollsperrung auf der Autobahn, weil ein Auto in einen Krankenwagen für einen Unfall auf der anderen Seite reingefahren ist, denn dort war auch vollgesperrt. Ob das ein Gaffer war?
Nach dem Urlaub und wieder mit mehr Energie haben wir uns vorgenommen, Schritt für Schritt Gegenstände aus der Wohnung loszuwerden, die wir nicht mehr benötigen. Etwa alte, bereits ersetzte und kaputte Lautsprecher oder ein drittes Sofa. Das wird ein langer Prozess, aber es ist bei uns ja momentan nicht dringend. Langsam und entspannt, dann wirkt es auch nicht so überwältigend. Das ganze Fotografieren, Beschreiben und nachher Verhandeln über Kleinanzeigen kann schnell überfordern.
Aber neben der Arbeit war auch wieder Zeit, ein paar Hobbys nachzugehen. So bin ich ein paar Mal mit dem Fahrrad gefahren. Und ich habe mir eine neue (gebrauchte) Kamera besorgt, eine Panasonic Lumix G91, und mich an ein paar Fotos versucht. Auch das kann schnell überfordernd sein, wenn man zu perfektionistisch an das Thema herangeht.
Dann habe ich diesen Monat endlich auch den Schritt gewagt, mir nicht nur einen Buzzcut zu schneiden, sondern eine Glatze zu rasieren. Nicht wirklich ein großer Unterschied zu vorher, aber mit der Rasierklinge über den Kopf zu gehen, brauchte halt doch mehr Überwindung, als nur den Haartrimmer zu nehmen. Bisher gab es weniger Reaktionen, als ich vorher befürchtet hatte. Ich interpretiere das mal als positives Zeichen. Meine Haare sind die letzten Jahre immer dünner geworden und auf dem Hinterkopf, wo ich früher mal einen Wirbel hatte, wurde es immer kahler. Um nicht irgendwann mit Friedrich-Merz-Frisur zu enden, ist das nun vielleicht der beste Schritt gewesen.
Aber nicht nur meine Haare auf dem Kopf bin ich losgeworden, auch zwei mit Karies befallene Weisheitszähne im Unterkiefer wurden mir gezogen. Davor war ich noch viel aufgeregter als vor der Glatzenrasur, aber es war selbst mit nur lokaler Betäubung letztlich gar nicht so schlimm. Ich hatte mich für die Zuzahlungsoption PRF entschieden. Ob das den Ausschlag gegeben hat, dass meine Wangen nicht so angeschwollen sind? Wenn ja, dann war es das wert.
Doch kaum sind die Wunden im Mund nach ein paar Tagen wieder einigermaßen verheilt, da spielt mir mein Körper den nächsten Streich. Momentan liege ich ziemlich erschöpft mit Erkältung auf dem Sofa. Heute Morgen dachte ich, ich kann problemlos arbeiten. Vielleicht hätte ich mich aber doch nochmal einen zweiten Tag auskurieren sollen…
Daumen drücken, dass die Wahlen in Sachsen-Anhalt nicht so schlimm ausgehen werden, wie die Umfragen momentan anzeigen! Wenn doch, dann dürfte Deutschland die nächsten Wochen und Monate in einer schweren politischen Krise stecken. Ich hoffe zutiefst, dass sich die Geschichte hier nicht wiederholt.
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