Jan-Lukas Else

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Mein Januar ‘25 im Rückblick

Veröffentlicht am in ✍️ Posts
Übersetzungen: My January ‘25 in Review
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Der Januar ist solch ein Monat, in dem man sich entweder frisch und motiviert fühlt – oder als würde man in das neue Jahr hineinstolpern. Ich gehöre dieses Mal eher zur zweiten Kategorie. Nicht, weil nichts passiert wäre, sondern weil sich so vieles gleichzeitig bewegt – vorwiegend Möbel, Wandfarbe und mein eigener Zeitplan.

Vielleicht kommt dieses Gefühl dadurch, dass wir seit dem 30. Dezember fast jede Gelegenheit nutzen und die Wohnung, in die wir ziehen wollen, renovieren. Das ist die Wohnung, in der ich aufgewachsen und vor knapp 3 Jahren ausgezogen bin. Möbel verschieben, alles abkleben und dann streichen, manches Mal auch eine zweite Runde streichen ist ganz schön anstrengend.

Aber damit sind wir nun fast fertig, im Februar kommen dann noch Handwerker, um zum einen die Türen, Heizkörper und Holzfußleisten schönzumachen und zum anderen den abgetretenen alten Teppichfußboden durch einen neuen Vinylboden zu ersetzen.

Der Zeitplan steht jetzt aber so gut wie fest, die Kündigungen für beide anderen Wohnungen sind eingereicht. Aus der einen müssen wir bis Ende März raus sein, aus der anderen bis Ende April. Mal hoffen, dass wir uns nicht überschätzt haben und nichts dazwischenkommt. Wie die eine Erkältung, die mich im Januar für ein paar Tage außer Gefecht gesetzt hat.

Vielleicht kommt das Gefühl von Ereignisreichtum aber auch nicht nur vom Privaten, sondern auch vom Weltgeschehen. Ich habe zwar nicht so viel Zeit wie sonst, die Nachrichtenlage zu prüfen, aber über das Wichtigste halte ich mich doch auf dem aktuellen Stand. So wurde im Januar Trump zum aktuellen US-Präsidenten vereidigt und sorgte bereits für einige Schlagzeilen.

Aber auch in Deutschland ist die heiße Phase des Wahlkampfs. Noch vor der Wahl findet ein großer Tabu-Bruch in zwei Teilen statt, und CDU und FDP verhelfen der rechtsextremen AfD ausgerechnet kurz nach dem Gedenktag der Opfer des Holocaust zum Jubeln. Gruselig und widerlich. Mal hoffen, dass die Bundestagswahl nicht so deprimierend wird, wie ich es befürchte.

Aber selbst wenn, dann werden mich die Fortschritte in der Wohnung und die Umzüge auf Trab halten und von der Misere ablenken.

Somit wünsche ich allen einen viel besser als erwarteten Februar!

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