Geld sparen: Tipps und Tricks vom Sparfuchs
⚠️ Dieser Eintrag ist bereits über ein Jahr alt. Er ist möglicherweise nicht mehr aktuell. Meinungen können sich geändert haben.Bei meiner Familie bin ich als Sparfuchs bekannt. Bevor ich größere Anschaffungen tätige, überlege ich natürlich erst einmal, ob die Anschaffung wirklich notwendig ist. Aber wenn das der Fall ist, dann mache ich Preisvergleiche und schaue, ob ich nicht irgendwo noch Rabatte oder Cashback bekommen kann. In diesem Post, den ich in der Zukunft eventuell auch mit weiteren Tipps und Tricks aktualisieren werde, möchte ich Wege zeigen, wie manchmal vielleicht der ein oder andere Euro gespart werden kann.
Mit diesem Post gehe ich keinen finanziellen Interessen nach, weswegen ich hier wirklich nur Seiten, Programme oder Produkte empfehle, die ich auch selbst nutze und keine Affiliate-Links verwende!
Preisvergleich
Habe ich ein Produkt auserkoren, welches ich kaufen möchte oder muss, so mache ich zuerst einen Preisvergleich. Meine favorisierte Seite dabei ist Geizhals, aber oft lohnt sich auch ein Blick auf idealo oder in der Google-Suche im Reiter Produkte. Auf beiden Seiten kann man nach dem jeweiligen Produkt suchen und sehen, in welchem Shop welcher Preis verlangt wird. Manche Shops bieten ihre Produkte bei Einstieg über Vergleichsportale sogar günstiger an, als bei einem direkten Aufruf. Bei idealo kann man auch nach gebrauchten Produkten suchen. Ebenfalls sehr hilfreich ist der Preisverlauf, mit dem man erkennen kann, wie der aktuelle Preis im Vergleich zur Vergangenheit ist. Ist der Preis aktuell hoch, meistens aber niedriger, so lohnt es sich eventuell zu warten, bis ein Angebot verfügbar ist.
Ein nettes Feature von Geizhals ist ebenfalls, dass besonders bei elektronischen Geräten viele technische Details angezeigt werden, nach denen auch gefiltert werden kann. Auf der Suche nach einem neuen Laptop kann man so etwa die gewünschten Spezifikationen angeben und dann schauen, welches Produkt mit diesen Eigenschaften gerade am günstigsten ist.
Deal-Portal
MyDealz konsultiere ich meistens, um zu schauen, ob es für ein bestimmtes Produkt, sei es Hardware, Software, Abos oder Dienstleistungen, in der Vergangenheit Deals gegeben hat oder Tipps und Tricks geteilt wurden, wie man dabei sparen kann. Über Tipps auf MyDealz habe ich in der Vergangenheit schon einige Tipps gelernt oder von Deals erfahren, die mir letztlich viel Geld gespart haben.
Auch kann man sich bei MyDealz Alarme einstellen, um bei neuen Deals mit bestimmten Schlagworten per E-Mail benachrichtigt zu werden. Ich habe unter anderem Alarme zu dem Thema Bahntickets, um informiert zu werden, wenn es rabattierte Bahngutscheine oder Aktionen gibt.
Punkte und Apps
Wer auf Datenschutz bedacht ist, sollte eigentlich auf Supermarkt-Apps oder Punkte-Programme wie Payback oder DeutschlandCard verzichten, aber mittlerweile gibt es in Supermärkten und Discountern viele Angebote wirklich nur noch, wenn man im Gegenzug dazu seine Daten verkauft. Diese können dann genutzt werden, um Werbung zu senden oder das Einkaufsverhalten genauer zu analysieren.
Da muss man also für sich persönlich abwägen, ob sich das lohnt. Ich nehme zwar an manchen der Programme teil und nutze die ein oder andere App, aber schaue, dass ich wirklich nur so wenig Einwilligungen wie möglich gebe. Dann gibt es zwar vielleicht nicht die allerbesten Angebote, aber meist trotzdem etwas.
Insgesamt lässt sich so aber schon der ein oder andere Euro sparen, besonders mit Coupons wie „10-fach-Punkte auf den Einkauf“, was dann einem 5%-Rabatt entspricht.
Kreditkarten
Früher gab es mehr attraktive Kreditkarten-Programme mit Cashback, wo man im Nachhinein dann einen Teil der Ausgaben erstattet bekommen hat. Mittlerweile sind es weniger geworden.
Zum einen wäre da die American Express Kreditkarte von Payback, mit der es auf alle Einkäufe 1 Payback-Punkt (entspricht 1 Cent) pro 3 € Einkauf zurückgibt.
Dann gibt es die sehr beliebte Debit-Karte von Trade Republic, die allerdings mit einem Konto und Depot verbunden ist. Dort gibt es, sofern man einen Wertpapier-Sparplan über mindestens 50€ monatlich dort hat, 1 Prozent sogenanntes “Saveback” (bis zu 15 € pro Monat), das dann auch automatisch in Wertpapiere investiert wird.
Bei Revolut gibt es aktuell, sofern man sein Konto alle 35 Tage mit mindestens 1500 € auflädt, 2 Prozent Cashback, aber maximal 2 € pro Einkauf und 20 € pro Monat.
Wie man sieht, also hauptsächlich Aktionen um Kundenbindung zu erzeugen und viele Aktionen verschlechtern oder verschwinden auch wieder, wenn sie ihr Ziel erreicht (oder verfehlt) haben.
Um im Ausland oder bei Online-Einkäufen in anderen Währungen keine Fremdwährungs- oder Umtauschgebühren zahlen zu müssen, benutze ich Kreditkarten wie die GenialCard oder die Barclays Visa. Aber auch Trade Republic bietet Zahlungen in Fremdwährungen ohne Extra-Gebühren an. Es gibt aber auch andere Karten mit guten Konditionen. Man muss nur darauf achten, dass man die Rückzahlung per SEPA-Mandat einstellt oder zumindest auf die Rechnung achten und diese sofort ausgleichen, um teure Zinsen zu vermeiden.
Cashback
Wo wir schon bei Cashback sind, wenn ich online shoppe, schaue ich auch oft auf Shoop oder zave.it nach, ob für den Shop Cashback verfügbar ist. Es gibt sogar einen Cashback-Optimizer, der verrät, welches Portal das meiste Cashback bietet.
Für die Cashback-Portale nutze ich auf meinem Smartphone einen separaten Browser, den ich nur für solche Cashback-Sachen nutze. Dort lösche ich jedes Mal vor dem Shoppen alle Browserdaten, um sicherzugehen, dass der Kauf dann auch wirklich erkannt wird und alle Cookies gelöscht werden. Außerdem hilft dies, dass nur dieser Kauf und nicht meine anderen Browseraktivitäten analysiert werden.
Mitarbeiterangebote und Studierendenrabatte
Manche Firmen bieten ihren Mitarbeitern Zugang zu Mitarbeiterangebots-Portalen, wie Corporate Benefits. Nicht immer lohnen sich die Angebote, manchmal aber schon. Vor großen Anschaffungen lohnt sich also meistens eine kurze Suche. Bisher habe ich darüber viel gespart bei der Anschaffung neuer Smartphones für die Familie, Hotelbuchungen oder neuen Klamotten.
Wer noch studiert, für den lohnt sich auch ein Blick auf Portale wie Unidays. Dort gibt es manchmal Gutscheincodes und Rabatte.
Genereller Tipp: Laufende Verträge und Abonnements überprüfen
Viel mehr als bei Einzeleinkäufen kann man häufig durch das Überprüfen oder Optimieren von laufenden Verträgen oder Abonnements sparen.
Seit einiger Zeit sinken die Gas- und Strompreise wieder, weswegen es sich lohnt, dort einen neuen Vergleich zu starten. Vor dem Wechseln sollte jedoch eine kleine Recherche durchgeführt werden, um die Seriosität des Anbieters zu prüfen. Manche Anbieter locken mit Angeboten, erhöhen jedoch die Preise stark, sobald die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen ist. Andere Anbieter bieten wiederum Dumping-Preise an, geraten jedoch in Insolvenz, wenn die Preise steigen.
Auch bei Handy- oder Internet-Verträgen lohnt es sich zu überprüfen, ob es bessere Angebote gibt. DSL wird meistens über dieselbe Leitung geliefert, daher macht es keinen großen Unterschied, ob der Anbieter die Telekom, o2 Telefónica oder 1&1 ist. Bei Handyverträgen ist es ratsam zu überlegen, wie viel Datenvolumen tatsächlich benötigt wird. Zudem gibt es oft Aktionen am Black Friday. Manchmal kann es sich auch lohnen, einfach zu kündigen und auf Rückholangebote zu warten.
Auch ein Blick auf Check24 kann sich lohnen, dort werden Cashback- oder Rufnummermitnahme-Aktionen eingerechnet und ein durchschnittlicher Preis über 24 Monate angezeigt.
Ich hoffe, du weißt nun, wie du den ein oder anderen Euro sparen kannst. 😉 Weitere Tipps und Tricks gerne in die Kommentare oder als Nachricht an mich, damit ich sie ergänzen kann. 😊
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