Sommerurlaub ‘24
Vor einer Woche sind wir aus dem Sommerurlaub wiedergekommen: Dieses Jahr ging es, wie auch vor 4 Jahren, als es Corona-bedingt allerdings auch nicht viele andere Möglichkeiten gab, für 1,5 Wochen in die Ferienwohnung meiner Großmutter nach Lübeck-Travemünde.
Anders als die letzten Sommerurlaube, wo wir immer mit dem Zug gefahren sind, ging es dieses Jahr mit einem geliehenen Hyundai i20 Hybrid (was auch immer das Hybrid bei dem Auto bringt, gemerkt hat man es nicht, auch nicht im Verbrauch) erst zwecks Schlüsselübergabe nach Bad Segeberg zu meiner Großmutter und dann weiter nach Travemünde.
Das Wetter war recht wechselhaft, allerdings war es, anders als in vielen Teilen Deutschlands, nicht zu heiß. Die Regenschauer dauerten meist auch nicht lange an.
Besonders für meine Freundin war dieser Urlaub nach ihrer Examensarbeit endlich mal wieder ein bisschen Entspannung, aber auch bei mir war die Luft im Arbeitsalltag raus und das Entspannen, kombiniert mit entspannten Ausflügen und Aktivitäten, tat gut.
Zeitlich hatten wir einen Glückstreffer gelandet. Es war die letzte Woche, bevor die Schulferien in Schleswig-Holstein begannen und auch eine Woche vor der Travemünder Woche, einem der größten Segelevents der Welt. Dadurch war es nicht zu voll.
So waren wir unter anderem auf der Halbinsel Priwall spazieren, sind mit dem Schiff über die Pötenitzer Wiek gefahren, sind zum Grenzhus Schlagsdorf (denn die ehemalige innerdeutsche Grenze war gar nicht weit weg), nach Lübeck, Eutin und Plön gefahren. Bei der Sandskulpturenausstellung, bei der wir auch schon beim letzten Mal waren, waren wir dieses Mal aber auch wieder.
Auf dem Rückweg sind wir von Freitag bis Sonntag noch bei meiner Großmutter geblieben und am Samstag zu einer Nachmittagsvorstellung der Karl-May-Spiele gegangen. Die Sonne hat ordentlich gebrutzelt, aber es war schön, nach einigen Jahren, in denen ich nicht mehr bei einer Vorstellung dort war, mal wieder die Inszenierung von Winnetou II zu sehen.
Wieder entspannt zu Hause angekommen, traf mich einen Tag später leider eine Erkältung. Aber was mich positiv stimmt: Dieses Mal war es nach dem Urlaub und nicht wie beim letzten Mal, wo wir den Urlaub dann abbrechen und krank nach Hause fahren mussten!
P.S.: 2020 hatte ich über den schlechten Mobilfunk-Empfang in der Ferienwohnung berichtet. Dieses Jahr sah es ganz anders aus. Ob das nun daran lag, dass noch keine Ferien waren oder das Netz einfach mittlerweile besser ausgebaut ist, weiß ich nicht, aber mit einem mobilen Router war die Datenverbindung nicht merklich langsamer als zu Hause.

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