Manchmal habe ich das Gefühl es gibt mehrere Arten von Tagen: Die, an denen alles super läuft, besser als man es sich vorgestellt hat; dann die an denen gar nichts so läuft wie geplant, man das Gefühl hat, die ganze Welt hätte sich gegen einen verschworen; und dann die, wo man das Glück erst überzeugen muss, sich auf die eigene Seite zu begeben. Natürlich gibt es auch Tage, an denen sich der Typ im Laufe des Tages ändert, zum Negativen oder aber zum Positiven.
Willkommen zu meinem Monatsrückblick vom Juni 2020 und damit schon dem sechsten Monatsrückblick auf diesem Blog. Wie immer will ich die Chance nutzen einmal den letzten Monat Revue passieren zu lassen und zu schauen, was mich so bewegt hat.
“Unser spontanes Tun ist immer das Beste”. Dieses Zitat von Ralph Waldo Emerson (keine Ahnung wer das ist, aber das Zitat fand ich gut) habe ich online gefunden, als ich nach einer Unterschrift für ein Bild auf Instagram gesucht habe. Denn mein letztes Wochenende war sehr von Spontanität geprägt.
Seit fast einem Monat habe ich einen neuen Versuch gestartet Tagebuch zu schreiben. Ich habe es schon oft versucht, aber meistens schon nach kurzer Zeit aufgegeben.
Ich sitze gerade an meinem Schreibtisch. Das Fenster ist auf Kipp und die Nachbarn eine Etage tiefer sind im Hintergarten beschäftigt. Eine Familie mit zwei Kindern, der Opa scheint gerade zu Besuch zu sein.
Am letzten Wochenende habe ich das Archiv dieses Blogs überarbeitet. Wer mir schon länger folgt, weiß vielleicht, dass dieser Blog lange Zeit eine Publication auf Medium war. Da Medium allerdings einige Sachen geändert hat und ich generell einen Neustart des Blogs wollte, hab ich ihn auf eine selbstbetriebene Plattform umgezogen, bzw. neu gestartet und erst bei dem nächsten Umzug auf eine wieder andere Software die alten Artikel von Medium exportiert und auch hier verfügbar gemacht, so dass ich nicht mehr von Medium abhängig war. Bei dem Export war aber nicht alles 100% glatt gelaufen und die meisten Artikel erforderten ein paar manuelle Anpassungen.
Vor einigen Wochen habe ich davon berichtet, dass ich minimalistischer werden will und mir vorgenommen habe nach dem Motto “weniger ist mehr” zu leben. In kleinen Schritten komme ich diesem Ziel immer näher, jeden Tag ein bisschen.
Letztens bin ich, wie so oft mit dem Zug durch Deutschland gefahren. Sechs Stunden sollte die Fahrt laut Plan dauern, aber nicht selten kommt mal was dazwischen und aus sechs werden schnell mal sieben, acht oder neun Stunden. Äußerst ärgerlich, besonders wenn es aus Gründen passiert, für die man eigentlich kein Verständnis haben kann. Solche die nur passieren, weil die Deutsche Bahn mal wieder spart (kaputte Weichen, technische Störungen etc.). Natürlich trotz völlig überteuerter Tickets.