Als langjähriger Bahnfahrer, besonders intensiv in den Jahren 2018 und 2019, war die Zugreise von Braunschweig in den Süden Deutschlands, nahe der Schweizer Grenze, stets meine erste Wahl, um meine Familie zu besuchen. Man stieg ein, verbrachte produktive oder entspannte sechs Stunden und stieg am Zielort wieder aus. Die Zeit im Zug ließ sich hervorragend nutzen: Ob für Uniaufgaben, Programmieren, Bloggen, Filme oder YouTube – oder einfach, um die vorbeiziehende Landschaft zu genießen.
Zufällig bin ich heute über Reddit auf diesen Artikel bei Business Insider gestoßen (Archivlink, weil Springer Presse). Lasse Stolley, 17 Jahre alt, lebt mit einer BahnCard 100, 1. Klasse, im ICE.
Zugverspätungen sind zwar ziemlich ärgerlich. Aber vielleicht kann man
manchmal auch etwas Positives abgewinnen. Durch die
Fahrgastrechte gibt es oft noch einmal 25 % (ab 60 Minuten) oder 50 % (ab
120 Minuten) zusätzliche Ermäßigung. Mit dem Auto oder Mietwagen im Stau
gibt es das nicht. Und wer in der Nähe des Abfahrtsbahnhofs seine Reise startet, kann einfach später losfahren. 😌
PULS Reportage scheint gerade auf einem Zug-Doku-Trip zu sein. Nach der Doku neulich, gibt es heute direkt die nächste. Mit dem 9-Euro-Ticket von München bis nach Saßnitz auf Rügen.
PULS Reportage hat den Vegleich gemacht und ist sowohl mit Flugzeug, als auch Zug von München nach Barcelona gefahren. Mit dem Zug ging es dafür über Paris und Lyon. Letztendlich war die Zugfahrt deutlich teurer als der Flug, auch wenn der Flug ein Vielfaches klimaschädlicher ist als die Zugfahrt.
Es ist ja schon bemerkenswert, was plötzlich für ein Shitstorm tobt, nur weil doch eigentlich zwei legitime Vorschläge zum Klimaschutz gemacht werden: Inlandsflüge erschweren und Sprit verteuern.
Na endlich! Ab kommendem Monat wird es möglich sein, bei der Bahn direkt über die App eine Erstattung bei Verspätung oder Zugausfall zu beantragen. Grad neulich musste ich das zweimal auf Papier machen, was ziemlich nervig ist, wenn man den Brief dann auch noch zu einem Postkasten bringen muss.
Ich fahre gerade ICE, also wieso nicht die Zeit und das kostenlose WLAN im Zug nutzen, um mal ein bisschen in den Online-Angeboten der Bahn zu stöbern? Dabei bin ich auf den UmweltMobilCheck der Bahn gestoßen.