Nach gerade einmal zwei Wohnungsbesichtigungen und einer Woche Suchen, habe ich heute meinen ersten eigenen Mietvertrag für eine 2-Zimmer-Wohnung auf der anderen Seite der Stadt unterschrieben. Nach dem Abschluss meines Dualen Studiums und der Festanstellung als Softwareentwickler ist das für mich der nächste Schritt ins Erwachsenenleben.
Auf ZEIT ONLINE gibt es einen neuen Artikel, der ein paar (nicht) schöne Grafiken enthält, die verdeutlichen, dass da ein bisschen Schwung in die Verkehrswende kommen muss.
Oft wird das eigene Auto mit Freiheit assoziiert. Wann immer man will, wohin auch immer man will, so schnell fahren, wie man will. Dabei ist es doch gerade das eigene Auto, das einem ein ganzes Stück Freiheit nimmt: Steuern, Versicherung, Reparaturen, Tanken, Parkplatz finden.
Mittlerweile sind schon mehr als vier Monate vergangen, ein ganzes Quartal, seitdem ich meinen festen Job als Softwareentwickler angefangen habe. Zeit, um kurz einmal ein bisschen zu reflektieren.
Es ist schon ziemlich erschreckend, was man dieser Tage für Bilder in den Nachrichten sieht. Bilder, die man sonst eher aus ganz anderen Ecken der Erde zu sehen bekommt. Orte, verschluckt von braunen Wassermassen. Mitten in Deutschland.
So, nach langer Zeit, viel Mühe und auch einigem Stress, habe ich die Studienzeit nun hinter mir, meinen Bachelor of Science in Informatik in der Tasche und kann einmal mein Studium ein wenig reflektieren.
Das im Suezkanal feststeckende Schiff führt mal wieder vor Augen, dass es auch mit der Globalisierung, beziehungsweise vor allem dadurch, einige Single Point(s) of Failure in der Globalisierung gibt. Letztes Jahr, gab es Probleme, als China das ganze Land wegen Corona heruntergefahren hat, dann weil Medikamentenlieferungen aus Indien gestoppt wurden, jetzt weil der wahrscheinlich wichtigste Kanal der Welt in Ägypten durch ein Containerschiff blockiert ist.
Im Zusammenhang mit der Aussetzung der Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca habe ich heute vom Trolley-Problem erfahren. Dabei geht es um die Frage, ob man durch Handeln den Tod Vieler abwenden, dafür den Tod Weniger in Kauf nehmen soll.