Kaum sind wir aus Kassel weggezogen, tut sich was beim Thema Fahrradstraße im Philosophenweg. Es gibt heute nicht nur Fahrradständer, sondern auch eine Fahrradzone auf dem Philosophenweg, wo wir früher lebten. Jedenfalls vorübergehend.
Das Königstor in meiner aktuellen Wahlheimat Kassel steht im Mittelpunkt einer hitzigen Debatte über die Einrichtung einer Fahrradstraße. Die Hessische/Niedersächsische Allgemeine berichtet vom ehemaligen CDU-Stadtverordneten Bernd-Peter Doose, einem vehementen Gegner dieser Maßnahme, durch die er sich persönlich angegriffen fühlt.
Kürzlich war ich sehr positiv überrascht, als vor unserer Haustür und auch an anderen Stellen in der Straße und Umgebung plötzlich Teile der Autoparkplätze gesperrt und Fahrradbügel aufgestellt wurden. Denn Kassel ist nicht gerade als fahrradfreundlich bekannt.
Obwohl der Rundfunkbeitrag mein teuerstes “Streaming-Abo” ist, lohnt es sich für mich. Auch auf YouTube gibt es einige spannende Kanäle. Seien es Einblicke in andere Jobs und die dortige finanzielle Situation (“Lohnt sich das?”) oder ein Kanal, den ich erst heute entdeckt habe: “WAS KOSTET?”.
Ich glaube es zwar erst, wenn ich das Ticket habe, und gerade auch mit Blick in die Vergangenheit und die bisherigen Terminverschiebungen und nicht zuletzt, weil man sich immer noch nicht einig ist, wie digital das Ticket nun sein soll, bin ich skeptisch, aber ein bisschen Hoffnung, dass das Deutschlandticket doch noch irgendwann 2023 kommt, ist schon da. Ob es wirklich Mai wird, wer weiß?
Ich hätte zu Beginn des Monats vielleicht doch nicht so positiv überrascht sein sollen oder zumindest meiner Skepsis mehr Gehör schenken sollen. Wir sind ja schließlich in Deutschland, da war die schnelle Umsetzung des 9-Euro-Tickets wohl nur eine einmalige Ausnahme und das Deutschlandticket für 49€ verzögert sich nun bis April. Schade! Mal hoffen, dass das Ticket überhaupt noch kommt…
Ich hatte schon große Zweifel, aber nun wurde ich doch positiv überrascht: Das 9-Euro-Nachfolge-Ticket kostet nicht 69 Euro, sondern „nur“ 49 und ist jetzt beschlossene Sache. Bleibt zu hoffen, dass die finale Umsetzung wirklich bis Ende des Jahres geschieht. Dann wird das künftige Pendeln zwischen meinen Wohnsitzen oder an Bürotagen zur Arbeit vielleicht doch ein bisschen günstiger. Ersteres kostet momentan ca. 20 Euro je Strecke, letzteres mindestens 10 Euro pro Tag. Also eine tatsächliche Entlastung. 9 Euro wären natürlich noch cooler, aber immerhin gibt es schonmal einen Kompromiss.
Wenn man so auf die Straßen schaut, dann sieht man immer mehr und immer größere SUVs, so als sei die Straße doch ein Wettkampf, bei dem es darum geht, wer das größte und schwerste Auto hätte. Auch Elektroautos verfolgen diesen Trend. Viel weniger wird anscheinend darauf geachtet, Autos weiter effizienter zu gestalten.