Die nervenaufreibende Parkplatzsuche, die ich immer erlebt habe, wenn ich zuhause parken wollte, war ein wichtiger Grund, letztes Jahr mein Auto zu verkaufen und stattdessen mehr auf Carsharing und Fahrrad zu setzen. Ich wohne in einem beliebten Viertel mit vielen Mehrfamilienhäusern, wo einige Familien nicht nur ein sondern gleich zwei Autos, meist sogar SUVs oder Busse, besitzen und diese auf der öffentlichen Straße abstellen, da es kaum Privatparkplätze gibt.
Auf ZEIT ONLINE gibt es einen neuen Artikel, der ein paar (nicht) schöne Grafiken enthält, die verdeutlichen, dass da ein bisschen Schwung in die Verkehrswende kommen muss.
Oft wird das eigene Auto mit Freiheit assoziiert. Wann immer man will, wohin auch immer man will, so schnell fahren, wie man will. Dabei ist es doch gerade das eigene Auto, das einem ein ganzes Stück Freiheit nimmt: Steuern, Versicherung, Reparaturen, Tanken, Parkplatz finden.
Neben Notruf Hafenkante ist meine zweitliebste Sendung im ZDF definitiv das ZDF Magazin Royale mit Jan Böhmermann. Diese Woche geht es um Autos (alternativ in der ZDF Mediathek).
Vor drei Wochen habe ich mein Auto verkauft. Das war ein großer Schritt, aber auch ein sehr richtiger, der eigentlich schon längst überfällig war. Denn in den Wochen seitdem war ich in keiner Situation, in der ich ein Auto gebraucht hätte.
Nun ist es endlich vollführt: Der Autoverkauf. Nachdem ich mich eigentlich schon seit langer Zeit vom Auto trennen wollte, es aber hauptsächlich aus Bequemlichkeit immer weiter herausgezögert habe, hab ich’s nun endlich hinter mir.
Wenn alles gut läuft, dann bin ich morgen Abend autolos (darüber werde ich auch noch berichten). Meine neue Mobilitätsstrategie besteht aus zwei Fahrrädern (ein elektrisches, ein nicht elektrisches) mit Anhänger, Carsharing / Mietwagen und öffentliche Verkehrsmitteln.