Als langjähriger Bahnfahrer, besonders intensiv in den Jahren 2018 und 2019, war die Zugreise von Braunschweig in den Süden Deutschlands, nahe der Schweizer Grenze, stets meine erste Wahl, um meine Familie zu besuchen. Man stieg ein, verbrachte produktive oder entspannte sechs Stunden und stieg am Zielort wieder aus. Die Zeit im Zug ließ sich hervorragend nutzen: Ob für Uniaufgaben, Programmieren, Bloggen, Filme oder YouTube – oder einfach, um die vorbeiziehende Landschaft zu genießen.
Nun ist ein weiterer Monat vorbei und damit auch schon die erste Hälfte von 2024 geschafft. Also Zeit, an diesem kühlen (nach einigen heißen Tagen) Abend mal einen kleinen Rückblick auf den vergangenen Monat zu werfen.
Mal wieder eine Doku-Empfehlung: Dieses Mal “Als Mutti in den Westen ging”. Eine MDR-Doku über Kinder, die von ihren Eltern allein in der DDR zurückgelassen wurden, als diese in die BRD rübergemacht haben. Ein emotionaler und berührender Film über einige Schicksale der deutsch-deutschen Geschichte.
Wir befinden uns im Jahr 2023, und es ist einfach unglaublich: Es gibt immer noch kein einheitliches Buchungssystem für Zugreisen in Europa. Ich stehe vor meiner bevorstehenden Reise nach Rumänien und möchte eine Fahrkarte von Budapest nach Timișoara reservieren. Doch egal ob ich es auf der Website der DB, der Interrail-Website oder im Reisezentrum versuche - Fehlanzeige. Das ist doch nicht zu fassen! Es ist mittlerweile schon ein oder zwei Monate her, seitdem ich meinen ersten vergeblichen Versuch unternommen habe.
Hat die Deutsche Bahn möglicherweise ChatGPT verwendet, um eine Marketingstrategie zu entwickeln, die den aktuellen Hype um Künstliche Intelligenz nutzt und dem Unternehmen ein innovativeres und positiveres Image verleiht?
Kürzlich war ich sehr positiv überrascht, als vor unserer Haustür und auch an anderen Stellen in der Straße und Umgebung plötzlich Teile der Autoparkplätze gesperrt und Fahrradbügel aufgestellt wurden. Denn Kassel ist nicht gerade als fahrradfreundlich bekannt.
Zu meinem 24. Geburtstag habe ich von meiner Freundin zwei Hotelübernachtungen auf Norderney geschenkt bekommen. Vor etwa vier Jahren, noch bevor wir zusammen waren, haben wir schon einmal einen spontanen Wochenendausflug dorthin gemacht. Diesmal war der Urlaub nicht ganz so spontan und einen Tag länger, aber auch sehr schön.
Zugverspätungen sind zwar ziemlich ärgerlich. Aber vielleicht kann man
manchmal auch etwas Positives abgewinnen. Durch die
Fahrgastrechte gibt es oft noch einmal 25 % (ab 60 Minuten) oder 50 % (ab
120 Minuten) zusätzliche Ermäßigung. Mit dem Auto oder Mietwagen im Stau
gibt es das nicht. Und wer in der Nähe des Abfahrtsbahnhofs seine Reise startet, kann einfach später losfahren. 😌